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Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.

Doch manchmal muss es einfach alles raus.

Es gibt Dinge, die sind zu gut um sie für sich zu behalten. Ich schreibe über Dinge, die ich nicht offen ausspreche. Über all diese Tage und Nächte, die mir immer in Erinnerung bleiben werden, auch wenn ich mich nur bruchstückhaft erinnere. Es geht um Sex, Alkohol und verrückte Geschichten, die zum Erzählen zu kompliziert sind, aber zum Verschweigen zu schade.

Eine Veröffentlichung im Rahmen der Anonymität, mit Aktuellem, Vergangenem und Tagträumen.

Jede Leidenschaft braucht ein Ventil, und meins ist dieser Blog.

 

<3 Yuma

 

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Alter: 28
 



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Blog

"Dafür siehst du jetzt umso heißer aus“

 

Es war ein ganz normaler Sommerabend, den ich mit meinen Jungs in einer Kneipe verbrachte. Nur diesmal war jemand neues dabei. Er war nicht gerade auffällig hübsch oder so, aber irgendetwas an ihm, vielleicht die dunkelblonden, wuscheligen Haare, oder die eisblauen Augen, oder die Art wie er bei jeder Runde Bier für die Jungs noch eins für mich mitbestellte, machte mich irgendwie an.

Der Abend verlief ganz normal und als es Zeit für die Nachtbusse waren, gingen wir zum Bahnhof. Die Jungs fahren mit einem anderen Bus als ich. Der kommt 10 Minuten früher. Er wollte zu Fuß nach Hause gehen. Und freundlicherweise noch mit mir auf den Bus warten. Als der Bus um die Ecke kam, gab er mir spontan einen Kuss auf die Wange beim Verabschieden und ich entschied, ihn stattdessen richtig zu verabschieden und gab ihm einen intensiveren, intimeren Kuss. Wir sahen uns an, der Bus hielt und ich fragte ob er mich nicht stattdessen lieber zu Fuß nach Hause bringen wolle. „Du kannst auch bei mir schlafen. Das ist nicht so weit...“ „Mal sehen. Lass uns erstmal losgehen“ Wir gingen eine Weile und redeten, ab und zu setzten wir uns auch auf eine Bank und machten auch ein wenig rum. Der Weg zu ihm erwies sich doch ein wenig länger als ich dachte… wir mussten den ganzen See umrunden. Ich hatte keine Lust mehr zu laufen.

„Hier ist doch der See? Wir sollten eine Runde schwimmen gehen! Mir ist wahnsinnig heiß…“ Ich ließ seine Hand los und fing an vor ihm weg, in Richtung See zu laufen. Noch bevor das Ufer richtig zu sehen war zog ich meine Schuhe und Leggins aus, zuletzt mein Kleid. In meiner schwarzen Spitzenunterwäsche ging ich ins Wasser und schwamm ein paar Meter raus. „Woah. Das tat gut. Jetzt ist mir nicht mehr so heiß.“ „Dafür siehst du jetzt umso heißer aus…“ Eigentlich ziemlich kitschig, vor allem weil er kurz davor genau vor mir aus dem Wasser auftauchte, aber irgendwie fand ich es genau passend. Ich nahm seinen Kopf zwischen meine Hände und wir küssten uns so lange bis wir fast untergingen.  Seine warmen Hände die durch das kalte Wasser an meinen Körper drangen gaben mir eine Gänsehaut. Ich tauchte unter ihm weg und schwamm so elegant wie möglich zurück zum Ufer und stieg möglichst sexy aus dem Wasser. Da stand ich in meiner nassen Unterwäsche und fuhr mir durch die Haare um ein wenig von der Nässe loszuwerden, und ich spürte seinen Blick an mir hoch und runter gehen. Ich drehte ihm den Rücken zu, hoch mein Kleid vom Boden und zog es an, nahm die anderen Sachen und ging rückwärts Richtung Straße. Er war mittlerweile neben mir angekommen, und hatte nur seine Hose und seine Schuhe angezogen und seine Haare durchgewuschelt. Der Anblick seines noch nassen, nackten Oberkörpers war um einiges besser als ich mir das vorgestellt hatte.

Ich drehte mich um, und als er mich eingeholt hatte hielt er mich an der Hand fest, drehte mich zu ihm um und gab mir noch einen Kuss. Dann strich er mir die nassen Haare aus dem Gesicht und sagte „Es ist nicht mehr weit.“ Und es war auch nicht mehr weit. Seine Wohnung war unaufgeräumt, aber er ließ Badewasser ein (der See hatte doch stark gerochen) und schob eine Pizza in den Ofen. Wir tranken noch zwei Bier und aßen Pizza und dann brachte er mich ins Bad und reichte mir ein Handtuch. „Du willst mich alleine lassen?“ fragte ich als er einen Schritt aus der Tür machte. Ich sah ihm an, dass er überfordert war, aber als ich mich auszog, ins warme Wasser stieg und ihn immernoch erwartungsvoll ansah, lächelte er und zog sich aus. Nach der anfänglichen Schüchternheit, fingen wir an uns gegenseitig zu waschen und seine sanften kreisenden Bewegungen entlockten mir erste leichte Stöhner. Wir entschieden uns dafür aufzustehen und uns abzuduschen und unsere Hände glitten über die heißen nassen Körper des jeweils anderen. Ich presste mich fest gegen seine Brust und küsste ihn. Ich konnte spüren wie seine Erektion sich gegen meinen Schamhügel drückte und ich drückte meine Brüste noch fester gegen ihn. Meine Hände fuhren durch seine Haare und an seinem Rücken entlang zu seinem Hintern. Er fuhr an meiner Seite entlang, sanft meine Brüste streichelnd und am Bauch entlang. Unten angekommen fuhren seine Hände seitlich meinen Po entlang und dann packte er meine Pobacken fest und schob meine untere Körperhälfte ein Stück von ihm weg. Er drückte seinen Penis ein Stück runter und als er mich wieder zu sich zog glitt er zwischen meine feuchten Schenkel und streiften meine Schamlippen und meinen Kitzler.  Wir standen noch eine Weile so unter der Dusche, bis wir beschlossen den Spaß ins Bett zu verlagern und auch da bekam ich zunächst noch eine gute Portion Vorspiel, vermutlich weil er ganz genau wusste, dass er es nicht so sonderlich gut bringt. Aber Orgasmus ist Orgasmus, und mehrere davon sind sogar noch besser, und noch viel mehr hatte ich das Gefühl vermisst begehrt zu sein. Seine zarten Berührungen, die liebkosenden Küsse und das Einschlafen auf seiner warmen pochenden Brust, gaben mir ein Gefühl der Erfüllung, das in dem Moment auch ein größerer Penis nicht gebracht hätte.

24.5.11 22:21


S ist einfach so passiert

S ist einfach passiert
S ist all das, was ich niemals haben wollte. Er ist klein, schmächtig und läuft mit Jogginghosen und Hoodies rum. Er hat einen 3-bis-13-Tage-Bart und ist auch ansonsten nicht rasiert, pinkelt im Stehen und ist von Herzen asozial. Er wohnt noch zuhause, hat keinen Schulabschluss, nimmt Drogen und hört Deutsch-Rap. Seine Vorstellung von einem netten Abend beinhaltet eher Counterstrike und RTL als DVDs und Zweisamkeit und er kann all dies noch nicht mal durch Charme oder gutes Benehmen wieder wett machen.
Und trotzdem treffe ich mich seit 5 Monaten mit ihm. Ich weiß noch nicht mal genau wie das alles sich entwickelt hat, es ist einfach passiert. Nach nur sehr kurzem Chat, beschlossen wir uns zu treffen, und ein paar Stunden später saß ich halb nackt auf ihm, auf der Couch im Keller.
Vielleicht waren es seine Augen, deren blau fast hypnotisierend strahlt, oder seinen vollen, weichen Lippen. Vielleicht hat mir auch das Zungenpiercing gefallen, oder seine direkte Art. Auf jeden Fall aber war ich begeistert, da ich merken konnte, wie sehr dieser Junge mich bewundert. Und nicht bloß ein Bewundern im Sinne von "Joah is n cooler Mensch", sondern ich konnte fühlen, das er direkt in mich verschossen war. Naja vermutlich hat er da bei sich im Ghetto noch nicht so viele Mädchen getroffen, die gut aussehen und intelligent sind. Ich kann schon verstehen, dass ich sehr anziehend wirke.
Diese Bewunderung ist es, die mich wirklich bei ihm hält. Denn ich brauche einfach dieses Gefühl geliebt zu werden, selbst wenn ich es nicht zurück geben kann. Wenn ich bei ihm bin, fühle ich mich wohl. Ich merke, dass meine Anwesenheit erwünscht wird, ich merke, dass sich jemand freut mich zu sehen. Und auch wenn ich ihm nicht die selbe Liebe entgegenbringe, wie er mir, habe ich trotzdem meistens das Gefühl, das er froh sein kann, dass ich bei ihm bleibe. Ich glaube ehrlich, dass er so jemanden wie mich gar nicht verdient hat, dass ich vollkommen außerhalb seiner Liga spiele. Und dieses Gefühl von Überlegenheit ist es auch, das verhindert, dass überhaupt eine tiefere Beziehung entstehen könnte. Aber das ist mir egal, denn eine tiefere Beziehung will ich gar. Das mit dem regelmäßigen Sex und der Aufmerksamkeit wenn ich sie brauche reicht mir eigentlich vollkommen aus.

2.6.10 00:05


"Du kannst doch jetzt nicht alleine nach Hause gehen..."

OK. Wie bereits berichtet, habe ich ein kompliziertes Verhältnis zu R. Vor allem, weil der seit bestimmt 2 Jahren ne Freundin hat, aber trotzdem immer mal wieder nach nem Sexdate fragt. Nicht dass ich das nicht gut fände, aber ich hab eigentlich keine Lust ne Beziehung kaputt zu machen. Also hab ich ihm auch schön öfter gesagt, dass wir gerne nen Dreier haben können, vor allem weil seine Freundin echt gut aussieht. Er hat immer nur gesagt, dass er glaubt die würde auf sowas nicht stehen. Tut sie aber doch. Weiß ich jetzt.

Wir waren bei R im Partykeller mit ein paar Leuten und hatten einen sehr netten Abend. Ich habe nicht viel getrunken, weil am Abend vorher die Geschichte mit dem Rock passiert ist, und ich das Gefühl hatte immernoch alkoholisiert zu sein. Ich habe insgesamt an dem Abend vielleicht drei Flaschen Bier getrunken, und bei Miller musste ich glaub ich vier Pinchen von diesem ekelhaft süßen Marillenlikör trinken. Wie dem auch sei, jedenfalls war ich nicht betrunken, alle anderen aber schon (außer natürlich die beiden die mit dem Auto da waren, die spielen aber in dieser Geschichte nicht wirklich eine Rolle).

Als irgendwann gegen 2 Uhr beide Autofahrer ankündigten nach Hause zu fahren, wollten alle mitgenommen werden, die nicht in der Nähe wohnten. Lustiger weise waren wir an dem Abend genau 13 Leute, also wurden beide Autos gefüllt und ich (die sowieso als einzige in der Nähe wohnt) blieb mit R und seiner Freundin zurück. Nachdem wir ein bisschen aufgeräumt haben, gingen wir ins Rs Zimmer, weil sie es im Keller zu kalt fand. Wir haben uns jeder ne Flasche Bier mitgenommen, und wollten noch ein bisschen quatschen. Aber oben angekommen, zog R seine Jeans und sein Shirt aus, legte sich ins Bett und kündigte an, dass er jetzt schlafen würde, und wir doch machen sollen was wir wollten.

Wir saßen alle im Bett (R lag, und bot mir an Plätze zu tauschen, damit ich neben ihr liegen kann, aber ich wollte mich nicht "zwischen die beiden drängen" ) und als mein Bier leer war wollte ich ganz brav nach Hause gehen. "Du kannst doch jetzt nicht alleine nach Hause gehen... es ist doch mitten in der Nacht" "Ich wohne nur die Straße runter, und die ist wunderbar beleuchtet." "Trotzdem. Bleib doch einfach hier. Du schläfst mit uns und gehst morgen früh nach Hause." (Ja sie hat wirklich "du schläfst mit uns" und nicht "bei uns" oder "mit uns im Bett" gesagt) Ich hatte eigentlich sowieso keine Lust gehabt nach Hause zu gehen, und R hatte mich die ganze Zeit unter der Decke schon befummelt, also bin ich geblieben.

R betonte nochmal, dass wir doch Plätze tauschen sollten, damit er schlafen kann, aber ich ging stattdessen auf die andere Seite des Betts, so dass sie in der Mitte lag. Da beide sich sehr breit gemacht hatten musste ich sowieso mit ihr kuscheln, aber ich versuchte einfach mein Glück und legte meinen Arm über sie von der Seite.  Ihre Haut war so weich und warm, dass ich einfach nicht widerstehen konnte und anfing sanft über ihre Haust zu streicheln. Erst an der Seite, dann Richtung Bauch und irgendwann ging es weiter nach oben. Ich war ein bisschen enttäuscht, dass sie selbst im Pyjama noch einen BH anhatte, aber so wie sie lag, konnte ich mit meinem Fingern leicht darunter streicheln. Ich merkte, dass es ihr gefiel und traute mich tatsächlich an die Brüste zu gehen, und von oben in den BH zu fassen. ich küsste sie erst auf der Schulter und dann am Hals entlang, doch ich traute mich noch nicht sie richtig zu küssen. Es schien ihr zu gefallen, ich spürte die Gänsehaut und ihren etwas aufgeregten zittrigen Atem. Ziemlich unerwartet drehte sie ihren Kopf zu mir und fing an mich zu küssen. Erst war sie schüchtern, aber dann legte sie ihren Arm um mich und zog mich näher zu ihr. Ich ließ meine Hände wieder ihren tollen Körper herab fahren und erreichte schnell ihre Satin Pyjamahose, unter der sie einen Spitzenstring anhatte. Außerdem schien sie (genau wie ich) auf Sex gehofft haben an diesem Abend, denn sie war frisch rasiert.

Jetzt schaltete sich auch R ins Geschehen ein. Er faste ihr von hinten an die Brüste, und streichelte dabei auch gleichzeitig meine, da diese eng aneinander gepresst waren. Während sie sich zurück auf ihren Rücken drehte und R mit ihr rumknutschte, gingen meine Küsse an ihrem Körper nach unten. Ich war wahnsinnig aufgeregt. Das war erst das dritte Mal für mich, dass ich einer Frau so nahe komme, und dieses Mädchen ist verdammt heiß. Außerdem war ein Dreier mit meinem Ex und seiner neuen Freundin wirklich etwas, dass ich mir schon oft vorgestellt habe. Ich habe den Moment und dieses Mädchen lange ausgekostet, bis ich langsam wieder hochkam und sie küsste. R zog mich von ihr runter und legte mich auf den Rücken, so dass ich jetzt der Mittelpunkt war. Vier gierige Hände an meinem Körper, vier weiche Lippen auf meiner Haut. R lies genau wie früher seine Finger ganz nebenbei Magie bewirken, während er sie küsst und sie meine Brüste massiert. Da er eh schon halb über mir lag, rutschte ich mit meinem Kopf noch ein Stück tiefer, ließ meine Hände zu ihr und meine Lippen zu ihm wandern und genoss es für einen Moment mal nur zu geben und nicht zu nehmen. Als ich grad wechseln wollte, löste er sich aus meinem Griff und ging ums Bett herum. Während ich sie liebkoste und meine Zungenfertigkeit unter Beweis stellte spürte ich, wie R meine Hüfte anhob bis ich vor ihm kniete, um die nächste Phase einzuläuten. Er hielt aber nicht lange durch. Kann sein dass es am Alkohol lag, kann sein dass es an der überwältigenden Situation lag, aber R musste sich nicht sehr lange nach seinem Einmischen auch wieder zurück ziehen. Sie hatte sogar dafür gesorgt, dass ohne Sauerei weiter gemacht werden konnte. Obwohl ich es auch auf eine andere Weise ziemlich geil gefunden hätte, bei der wir uns den Cocktail hätten teilen können.

Als R aus dem Spiel war haben wir beide nicht lange weitergemacht. Irgendwie schien diese Müdigkeit uns anzustecken, und wir schraubten irgendwann wie von alleine auf streicheln und Küsse zurück, um dann eng aneinander gekuschelt einzuschlafen. Nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wach geworden, weil ich auf Toilette musste. Als ich ins Zimmer zurück kam, war R wach. Er sah fertig aus, voll verkatert. Ich hatte nur positive Erinnerungen an den Abend, und auch keinen Kater, der die Situation überschattete, also wollte ich den Moment lieber nicht überstrapazieren. Wer weiß, wie die beiden die Situation nüchtern einschätzen? Ich wollte es lieber nicht heraus finden, zog mich an und ging. Rs Bemerkung ob ich Brötchen holen gehe und dass der Schlüssel neben der Tür hängt habe ich einfach überhört.

Ein paar Tage später sitze ich in der Bahn. Der Typ neben mir trägt Rs Parfüm. Ich grinse. Ich hole mein Handy raus und smse "Sitze in der Bahn. der Typ neben mir trägt dein Parfüm. ich grinse und denk an Samstag" Die Antwort die ich bekam überraschte mich nicht, aber mein Grinsen konnte ich den ganzen Tag nicht loswerden "2 Worte: unbedingt wiederholen"

15.5.10 23:34


"Scheiße, wo ist mein Rock?"

Uni Party. Meine allererste. Ich bin zwar kein Ersti, aber auf diesen Parties war ich noch nie. Wie cool kann denn bitte die Mensa sein? Nicht so cool, richtig. Aber ich sollte mich täuschen.

Ich war eigentlich mit Freunden da, aber als ihm schlecht wurde ging sie mit ihm nach Hause. Und ich war allein. Aber zum Glück habe ich damit kein Problem. Und zum Glück hatte ich mir genügen Bons gekauft um mich ordentlich zu laufen zu lassen.

Ich sah ihn schon am Anfang des Abends. Als meine Freunde noch da waren. Als wir durch die Rock Halle durchgingen. Er war groß und hübsch. Blonde Mini-Locken und eisblaue Augen. Voll mein Typ. Und wir gingen durch die Halle und ich dachte mir; halt! ich will hierbleiben! Das ist die coolste Musik hier und dieser Typ....! Aber ich bin natürlich mit den anderen mitgegangen. Es kam mir also ziemlich gelegen, als die beiden nach Hause gingen. Ich bin zurück in die Halle und er war noch da. Aber ich konnte nur gucken... ich bin doch so schüchtern (jaja ich weiß das glaubt mir eh keiner)

Aber anscheinend bin ich cool genug, um alleine tanzend und Bier-trinkend auffalle, denn auf einmal steht mein Cutie bei mir. Tanzt mit mir, redet mit mir, flirtet mit mir, küsst mich. Küsst mich? Ja genau: küsst mich, fasst mich an. Die Erotik liegt in der wenigen Luft zwischen unseren Körpern und meine Libido schießt in die Höhe. Ich sag ich will nach Hause gehen, doch er sagt ich sollte lieber mit zu ihm kommen. Junge Frauen sollten nicht nachts alleine nach Hause gehen, und überhaupt seine Wohnung ist viel näher.

Aber nicht nah genug. Wir sind nichtmal 100 Meter von der Mensa entfernt, da liegen wir im Gras. Küssend, fummelnd, wahnsinnig geil. "Machst Du sowas öfter?" "Nein. Eigentlich hab ich sowas noch nie gemacht" Ganz eigentlich habe ich sowas ähnliches schonmal gemacht. Aber nicht auf einer Uni Party. Und nicht mit so einer unbändigen Lust. Ich weiß auch nicht warum ich gelogen habe. Vielleicht hatte ich die anderen Male auch nur grad nicht im Kopf. Der war gerade sowieso beschäftigt. Die Geilheit war allumfassend. Selbst die Brennnesseln, die mir am nächsten Morgen eine kribbelnde Pobacke und Hand bescherten haben störten mich nicht.

In einem klaren Moment entschieden wir uns weiter zu gehen. Auch wenn wir kurze Zeit später wieder in einem anderen Park unter einem anderen Baum lagen. War ja nicht schlimm. War ja Frühling und es war nicht kalt. Der nächste klaren Moment jedoch widmete sich der Frage "Scheiße, wo ist mein Rock?" Wir haben alles mit den Handys abgeleuchtet, doch er war nirgends zu finden. Genau wie mein neuer Lieblingshaarreif. und mein MP3 Player. Und mein Portemonnaie. Zugegeben, die beiden letzteren Sachen habe ich bestimmt schon vorher verloren, aber trpzdem fielen sie mir da erst auf. Scheiße! Scheiß Alkohol. Aber er gab mir keine Chance mich aufzuregen oder zu weinen (meine natürliche Reaktion auf Hilflosigkeit). Er hat mich gekonnt abgelenkt.

Ich kann nicht genau sagen was noch alles passiert ist. Es sind immer nur Erinnerungsfetzen. Aber als wir ankamen ging es ähnlich weiter. Nur halt dass die Anziehsachen jetzt alle schön auf einem Haufen landeten (naja fast...). Wir waren wach bis es schon wieder hell war. Und wir haben nur sehr wenig geredet. Um ehrlich zu sein weiß ich nichtmal mehr was. Ich weiß sowieso nur noch wenig. Nicht mal mehr die Studienfächer. aber ich weiß, dass ich morgens unbedingt mehr wollte. Leider musste er arbeiten und ich habe nur noch etwas zu trinken und seine Handynummer bekommen. Und natürlich diverse Andenken. Biss- und Saugflecken an Brust und Hals, den bereits erwähnten Brennnesselschaden, einen sehr verspannten Nacken und merkwürdigerweise auch blaue Flecken an meinem Arm, meinem Oberschenkel und einen am Kiefer. Aber die könnten gut auch von der Geschichte im Park gekommen sein.

Der Walk of Shame war besonders beschämend, weil ich keinen Rock mehr anhatte. Und die türkise Strumpfhose, die am Abend vorher noch eine gute Idee schien, zog jetzt mehr Aufmerksamkeit auf sich als mir lieb war. Dazu kamen noch die dreckigen Schuhe, die zerstörte Frisur und das nur noch halb vorhandene Make-up. Immerhin war meine Jacke lang genug um meinen Hintern zu bedecken und ich wurde nicht beim unvermeidlichen Schwarzfahren erwischt. Ich bin auch in der Bahn rechtzeitig wieder aufgewacht, um aus der Tür zu springen bevor sie zuging und ich zu weit gefahren wäre. Aber die Schuhe musste ich ausziehen. Meine Füße taten einfach zu sehr weh. Als ich zu Hause ankam gab es Frühstück. Die blauen Flecken und den Brennnesselschaden habe ich erst später bemerkt, nachdem ich noch was geschlafen hatte, aber dass ich keinen Rock anhatte haben zuhause alle sofort bemerkt. Aber ich durfte immerhin noch eine Runde schlafen bevor ich meine Geschichte erzählen musste.

(mein MP3 Player und mein Portemonnaie wurden gefunden. Konnte ich abholen. Noch alles drin, sogar das Bargeld. Es gibt doch noch gute Menschen auf der Welt.)

18.4.10 22:51


Ich und R

Ich bin ganz gut mit meinem Ex befreundet.

Nicht der Idiot der weggezogen ist, sondern der mit dem ich vorher zusammen war. R ist zwar immernoch das selbe Arschloch wie früher, aber irgendwie mag ich genau das.

Und natürlich die Tatsache, dass er immernoch mit mir ficken will. 5 Jahre und 18 Kilo sind seitdem vergangen und für ihn bin ich immernoch "die geilste Sau, die er jemals kannte". Also ist bei jedem Treffen eine sexuelle Spannung im Raum.

Wir hatten auch schon ein paar Mal Sex seit wir auseinander sind. Und unzählige Male haben wir uns über Webcam gegenseitig aufgegeilt. Aber er hat ne Freundin. Schon ziemlich lange. Und obwohl sie zwischendurch immer mal wieder auseinander waren habe ich immer gesagt, dass ich keinen Sex mit ihm habe, wenn er in ner Beziehung ist. "Wir können ja gerne nen Dreier haben, aber ich will kein schmutziges Geheimnis sein".

Naja ... im Endeffekt bin ich das natürlich schon. Schon allein weil er auf jeder Party auch immer schön "heimlich" an den Arsch oder die Brüste grabscht. Beim vorbeigehen zum Beispiel, oder wenn er denkt das niemand guckt.

Ich beschwer mich nicht. Ich liebe diese Aufmerksamkeit. Und um ehrlich zu sein es macht mich ziemlich an. Gerade das Heimliche von dem ich behaupte ich will es nicht ist meist das geilste.

 Wenn wir betrunken sind, und niemand guckt machen wir oft rum. Einmal bin ich draußen frische Luft schnappen gegangen und er kam einfach hinterher, hielt mich an der Hand fest, küsste mich und leckte einmal von meinem Busen über den Hals, gab mir einen Klaps auf den Hintern und ging dann wieder rein. Oder ein anderes Mal stand er plötzlich vor der Tür als ich aus der Toilette kam, schubste mich wieder in den kleinen Raum, zog mein Shirt hoch und küsste und leckte meine Brüste.

Es ist eine komplizierte Beziehung, vor allem weil es keine Beziehung ist. Ich und er... das wird nie wieder was. Aber auch die Spannung wird niemals verschwinden. Wir haben‘s ja versucht. -vielleicht geht die Spannung ja weg, wenn wir‘s einfach mal tun?- Fehlanzeige. Es wurde eher schlimmer. Als Person habe ich nicht so viel für ihn übrig. Klar ein netter Kumpel und immer witzig mit ihm zu feiern. Nie um einen Spruch verlegen und bringt immer die passende Stimmung mit. Aber mehr nicht... naja wenn diese sexuelle Spannung nicht wär...

18.4.10 21:01





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